Verzögerungen im Betriebsablauf? Ein empirischer Vergleich von oktolinearen und radialen Schemata in Liniennetzplänen
Seit der Veröffentlichung der Londoner Underground Map anno 1933 haben sich oktolineare Netzpläne als Goldstandard der Fahrgastinformation etabliert. Wurde dieser Standard jahrzehntelang vor allem durch „social proof“ validiert, gibt es mittlerweile auch Studien, die nicht nur weitere alternative Design entwickelt, sondern diese auch empirisch untersucht haben. Die aktuellen Befunde der Fachgemeinschaft sind jedoch vielfältig, so dass die Frage der effektivsten Routenwahl mittels Netzdarstellungen bislang offengeblieben ist. Auch dieser Beitrag kann keine abschließende Beantwortung beanspruchen, versucht aber den aktuellen Forschungsstand zu Liniennetzplänen zusammenzufassen und durch eigene empirische Vergleiche am Beispiel oktolinearer und radialer Schemata zu ergänzen.